2Stadtmuseum Eupen Ausschließlich die feine Merinowolle aus Spanien wurde im Goldenen Zeitalter hier verarbeitet.
3Stadtmuseum Eupen Das Färben der Tuche war ein aufwändiger und komplizierter Vorgang.
4Stadtmuseum Eupen Dieser Webstuhl stammt aus dem 19. Jahrhundert. Leider hat sich keiner der Doppelwebstühle, wie sie in Eupen in Gebrauch waren, erhalten.
5Stadtmuseum Eupen Tuche aus Eupen wurden in ganz Europa verkauft und schufen enormen Reichtum. Die Tuchverleger waren bald die vermögensten Familien in Eupen, die sich die besten Architekten leisten konnten.
6Stadtmuseum Eupen Hochzeitskranz der Familie Gran Ry
7Stadtmuseum Eupen 1821 fand in Eupen ein Maschinensturm statt: die Scherer kippten die neuen Schermaschinen mitsamt Kiste in den Stadtbach. Doch dieser Aufstand konnte die Mechnisierung nicht aufhalten. Sie war der Beginn einer enormen Produktivitätssteigerung, sollte aber auch der Anfang vom Ende sein. Die Textilindustrie konnte sich nach dem 2. Weltkrieg immer schwerer gegen die weltweite Konkurrenz durchsetzten. Das war in Eupen wie fast überall in Europa. In den 1970er Jahren schlossen nach und nach alle Textilbetriebe.
8Stadtmuseum Eupen In Eupen haben in den letzten Jahrhunderten immer wieder die Herrscher gewechselt, was oft tiefe Veränderungen nach sich zog.
9Stadtmuseum Eupen Vielfältig ist die Kirchengeschichte der Stadt. Hier eine Darstellung des Heiligen Franziskus.
10Stadtmuseum Eupen Die sicher düsterste Zeit waren die vier Jahre der Annektion Eupens durch das Deutsche Reich 1940 bis 1944.
11Stadtmuseum Eupen Sicherlich die größte öffentlich zugängliche Sammlung von Karnevalsorden finden Sie im Stadtmuseum.
12 Wie wichtig und prägend die Vereine für die Stadt sind, kann man hier erfahren.
13 Unterricht in der Welt der Puppen
14 Bei der sogenannte Ausstattung, wie die Nachbearbeitung der Wolltuche bezeichnet wird, führen viele unterschiedliche Arbeitsschritte zum fertigen Endprodukt.
15 Wichtigster Arbeitsschritt der Tuchveredelung ist das sogenannte Scheren. Dabei werden mit solchen riesigen Tuchscheren die feinen Häarchen von der Tuchoberfläche abgeschoren. Das Scheren war ein sehr schwieriges Handwerk, bei dem man schnell das Tuch ruinieren konnte. Daher waren die Scherer gut bezahlte Spezialisten, die selbstbewusst waren. Nicht umsonst geht auf sie die sprichwörtlichen Scherereien zurück.
16 Die technische Weiterentwicklung des Webstuhls führte zu einem größeren Webgeschwindigkeit. Nun mussten etwa 14 Spinnerinnen Wolle verspinnen, die auf einem Webstuhl dann verarbeitet wurde. Dieser sogenannte Garnhunger sollte bald die Tüftler dazu bringen, den Spinnvorgangn zu mechanisieren. Das stand am Anfang der Industriellen Revolution.
17 Nach der Wollwäsche muss sie grob gereinigt werden. Dazu wurde ein solcher Wolf verwendet, mit dem man grobe Verunreinigungen aus der Rohwolle entfernen kann. Danach wird die Wolle kardiert, das heisst gekämmt, damit man sie anschließend verspinnen kann.
18 Exkurs zur Wesertalsperre, die für die Textilindustrie geplant, erst im 20. Jahrhundert vollendet werden sollte.
19 Das berühmte Spa-Männchen ist im Original nur im Stadtmuseum zu finden.
20 Im 19. Jahrhundert löste die Dampfmachine die Wasserkraft als wichtigste Antriebsenergie ab. Hier wird die Funktionsweise einer Dampfmachine erklärt.
21 Die Fabrikarbeit wird durch den Zeittakt geregelt, die Stechuhren bestimmten das Leben der Arbeiter.
22 Hier erfahren Sie mehr zur Geschichte des Haus de Ru's.
23 Foyer mit Stellvertreterexponaten für die Abteilungen des neu konzipierten und neu gestalteten Museums.
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25 Das Stadtmuseum Eupen wurde durch einen Neubau (rechts) ergänzt, der Altbau (links) wurde grundlegend saniert.
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27 In Eupen wurden überwiegend dunkles Wolltuch hergestellt, das zu Anzügen und Uniformen verarbeitet wurde.
28 Die Goldschmiede von Toussaint.
29 Ohne Karneval wäre Eupen nicht das, was es ist.
30 Links ein Entwurf von Toussaint für eine Monstranz, rechts das Nagelkreuz der Stadt Eupen aus dem 1. Weltkrieg.
31 Die Erkennungsmarke Hubert Falters als belgischer Soldat. Er kam in deutsche Gefangenschaft und wurde im Gefangenlager Stalag XVII B untergebracht. Auch dort bekam er eine Erkennungsmarke. Durch die Annektion Eupens wurde er allerdings wehrpflichtig und zur Wehrmacht eingezogen.
32 Im 2. Obergeschoss fndet der Besucher eine Fülle von Themen vor, in die er sich vertiefen kann. Die Schulgeschichte Eupens wird hier vorgestellt.
33 Ein weiteres wichtiges Thema, das die Stadtgeschichte geprägt hat, ist die Grenzlage Eupens.
34 Der Besucher kann alle Arbeitsschritte von der Schafschur bis zum fertigen Tuch nachvollziehen: Hier Herkunft der Wolle im 18. Jahrhundert und die Schafschur.
35 Im Obergeschoss wird das goldene Zeitalter Eupens präsentiert, als von hier feinste Tuche in die ganze Welt geliefert wurden.
36 Der Salon war ursprünglich der Mittelpunkt des Hauses.
37 Die Arbeiter fanden ihr Auskommen, die Textilunternehmer wurden vermögend.
38 Thema hier ist die Küche, die sich ursprünglich in diesem Raum befand.
39 Einen Spaziergang durch Eupen können Sie dann im Flur des Museums unternehmen. Real anhand von vielen Kunstwerken und digital an einer Medienstation.
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41 Erster Arbeitsschritt in Eupen war das Waschen der Wolle.
42 Die Feinheit der Merinowolle kann man hier erfühlen, den Unterschied zwischen ungewaschener und gewaschener Woll abwägen und den Geruch eines ungeschwaschenen Vlieses erriechen.
43 Zunächst ein Blick auf die Bedingungen, die notwendig waren, damit siich in Eupen zu einem Textilstandort entwickelt hat.